
| Seebeben-Spendentag im Reptilien-Center |
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Fortsetzung von "Entwicklung Teil 4": |
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Nach der langen Bilderpause hier ein ganz aktuelled Bild vom 17. Februar 2006. Auch wenn in den letzten paar Wochen keine neuen Bilder erschienen sind, haben wir dennoch fleissig gearbeitet. Einen guten Monat lang um die Weihnachtszeit rum machte mein Bauteam eine Pause, die ich genutzt habe, um mich vorallem der Gartengestaltung und dem Innenausbau im Haus zu widmen. Die Pflanzen sind inzwischen gut angewachsen und gedeihen praechtig. So ist es mir schon recht gut gelungen, aus der vor noch kurzer Zeit von der Bauerei her so trockenen und kargen Hausumgebung einen kleinen Dschungel zu gestalten. |
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Blick vom Huegel runter auf den Teich mit Bruecke und Insel. Hier habe ich meine Plaene etwas abgeaendert und werde die Insel nicht ueberdachen. Ein solches Dach wuerde die Sicht auf den Teich zerstoeren, und in der Nacht die Sicht auf den Sternenhimmel nehmen. So wird nun halt der Billardtisch woanders aufgestellt. Platz hats ja genug. Auf der linken Seite beginnt dann nach einigen Metern die Lagerhalle. |
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Ein Teil vom Teich aus der Sicht von der West-Terrasse. Im Hintergrund ist ein Stueck der bereits verputzten Umrandungsmauer zu sehen. Immer wieder mal muessen wir kurze Pausen einlegen bei der Lagerhalle, welche wir dann fuer kleinere Arbeiten nutzen, wie beispielsweise zum Verputzen der Umrandungsmauern. Schon nach kurzer Zeit haben sich im Teich die verschiedensten Tiere angesiedelt, und vorallem am Abend quaken aus allen Ecken die Froesche. Und Aisha kann es nicht lassen, immer mal wieder den Bestand etwas zu dezimieren. Vergnuegt liegt sie dann kauend auf der Terrasse, und geniesst ihren Fang. |
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Von der Insel gelangt man mittels Bruecke zum kleinen Huegel, wo dann dahinter die Lagerhalle entsteht. Ein Teil davon ist ueberhalb vom Bambus in der Bildmitte zu erkennen. Ich habe den Bau so gestaltet, dass das Gebaeude gut in die Umgebung passt und spaeter kaum als Lagerhalle zu erkennen sein wird. Auch dieser Bau wird nach Fertigstellung mit einem Pflanzendschungel umgeben sein. |
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Am hinteren Ende der Lagerhalle entsteht die Werkstatt. Diese Raeumlichkeiten werden spaeter unter anderem auch fuer die Produktion von diversen Materialien fuer den Verkauf in unserem Laden in Schlieren genutzt. Wir werden hier diverse Artikel aus unserem Sortiment selber entwickeln und produzieren. Am rechen Bildrand sind uebrigens einige Yucca-Palmen zu erkennen. Was in der Schweiz im Wohnzimmer waechst, gedeiht hier im Freien, einfach in ganz anderen Dimensionen. Diese hier haben eine Hoehe von ueber 3 Metern, und koennen gut doppelt so hoch werden! |
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Die Lagerhalle von vorne. Der Rohbau vom Erdgeschoss ist fertig, und es muessen nur noch die Waende verputzt und das Tor eingebaut werden. Da ueberhalb vom Erdgeschoss nochmals zwei Geschosse folgen, habe ich mich fuer den Bau dieser Rampe entschieden. Sie erleichtert uns die Materialtransporte nach oben um einiges, und auch spaeter wird der Zugang zu den oberen Stockwerken durch diesen Aufgang angenehmer. |
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Aber trotz Rampe war es noch immer kein Zuckerschlecken, die Betontraeger fuer den Aufbau des Bodens nach oben zu schleppen. Leider sind mir durch den relativ langen Ausfall meiner Kamera ein paar lustige Bilder entgangen. So dies und jenes haben wir fuer den Bau des Betonbodens auf typisch asiatisch geloest. Die Rampe ist innen mit Erde gefuellt. Dies erleichterte uns einerseits das Betonieren, und dann konnte ich grad noch die letzte ueberschuessige Erde vom Teichaushub loswerden. |
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Der Rohbau der Lagerhalle von ausserhalb der Umrandungsmauer, welche an dieser Stelle noch nicht veputzt ist. Die Lagerhalle befindet sich ganz am noerdlichen Ende vom Grundstueck, unmittelbar bei meiner privaten Zufahrtsstrasse. Dies ermoeglicht eine einfache Zufahrt mit den Containern, um diese dann an der Rampe zu beladen. Bereits sind wir am Betonieren der Saeulen fuer den zweiten Stock. In ca einer Woche sind dann alle 21 Saeulen betoniert, und wir muessen wieder in aufwendiger Arbeit die Schalung anbringen fuer die Quertraeger, auf welche dann der naechste Boden gebaut wird. |
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Das ganze Material fuer den rund 250qm grossen Betonboden ging ueber diese Rampe in den oberen Stock: 220 Betontraeger, jeder 3.30 Meter lang, und etliche Schubkarren mit Beton. Fertigbeton kam fuer diesen Boden nicht in Frage, denn die Betonmischer-Fahrzeuge koennen den Beton lediglich ausleeren, nicht aber wie bei uns bekannt in Schlaeuchen nach oben pumpen. So gab es nur die Variante, den Beton selber zu mischen: 90 Saecke Zement zu je 50kg, 2 grosse Lastwagen voll Sand uns 2 grosse Lastwagen voll Kies haben wir mit unserem Mischer verarbeitet. 5 Tage lang haben die Betonierarbeiten alleine fuer den Boden gedauert. Nach Fertigstellung gebe ich den Arbeitern einen Tag bezahlten Urlaub, damit sie den Muskelkater an den Aemen etwas auskurieren koennen! |
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Der fertige Boden. Bereits sind die Armierungen fuer die Saeulen und die Abwasserrohre fuer die sanitaeren Anlagen im Boden eingebaut. Auch hier habe ich meine Plaene etwas abgeaendert. Geplant waren ja im oberen Stock die Arbeiterunterkuenfte. Da aber die Lage auf der Lagerhalle oben so excellent ist, baue ich anstelle der Arbeiterunterkuenfte nun das Haus fuer die Farmleitung. Die Aussicht ist sehr schoen, und man hat einen guten Ueberblick auf den noerdlichen Anfang der Zuchtanlagen sowie auf die Zufahrtstrasse. Und der Sonnenaufgang wie auch der Sonnenuntergang ist herrlich von hier oben. Die Unterkuenfte fuer die Arbeiter habe ich an einen anderen Ort verlegt. |
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Auf der Nordseite bringen wir die ersten 7 Schalungen an fuer das Betonieren der Saeulen. Es ist ueberraschend, wie gut das Team zusammenarbeitet, und wie selbststaendig gewisse Arbeiten gemacht werden. Nur noch selten muss ich mal eingreifen und intervenieren. Bereits vom ersten Haus her kennen die Arbeiter nun meine Bauweise und meine Anforderungen, und analog wird nun auch hier gebaut. Aber dennoch mache ich regelmaessige Qualitaetskontrollen, und ueberpruefe immer wieder, ob die Masse eingehalten werden. Ich musste naemlich schon mehrmals feststellen, dass die Arbeiter manchmal einfach keine Plaene lesen koennen. Die Insel beispielsweise steht auch einen Meter mehr links als eigentlich geplant..... |
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Die Holzschalung wird um das Armierungseisen rum gebaut. Holz ist hier in Thailand ein sehr teurer Baustoff, und die Holzbretter fuer die Schalung kosten ein Vermoegen. Da kann durchaus mit den Holzpreisen in der Schweiz verglichen werden. Dies liegt zum groessten Teil wohl daran, dass es in Thailand nicht mehr viel Wald gibt, und der bestehende Wald nicht gerodet werden darf, was ja auch sehr sinnvoll ist. Und fuer die Schalung kann kein Holz aus Kokosstaemmen verwendet weden, fa dieses viel zu weich ist. Es kommt lediglich teures Hartholz in Frage. |
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Die geschlossene Schalung wird anschliessend ausgerichtet und dann am Boden fest angemacht, so dass diese beim Einfuellen vom Beton nicht mehr verschiebt. Grad links von der Schalung ist meine private Zufahrtsstrasse zum Grundstueck zu sehen. Diese Strasse muss ich dann zu einem spaeteren Zeitpunkt noch gut befestigen, so dass die Container-Fahrzeuge auch in der Regenzeit gut zufahren koennen. Ich selber bin bei starken Regenfaellen bereits stecken geblieben, und musste mich mit dem Traktor von einem Nachbarn aus dem Schlamm ziehen lassen. Das sind jeweils tolle Momente. Aus der kurzen Einkaufsfahrt wird eine lange braune Schlammschlacht. |
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Phen bei Verputzarbeiten an der Mauer. Wenn die Maenner die Schalung anbringen, sind die Frauen am Verputzen. So wird jeder Abschnitt der Bauarbeiten gut koordiniert und ausgenutzt. Und jeder macht diejenigen Arbeiten, die koerperlich vertretbar sind und wo auch die Faehigkeiten entspechend gegeben sind. Zuerst wird entlang der Kanten eine exakte Linie angepflastert, so dass dann beim anschliessenden Verputzen der Flaechen eine saubere und genaue Kante entsteht. Dies hier ist die Aussenseite der Mauer nach Westen. |
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Nicht nur der Teich ist sehr tierreich. Ueberall auf dem Grundstueck leben die verschiedensten Tiere. Schon mindestens 4 Arten Gottesanbeterinnen konnte ich an den Pflanzen und auch an den Hauswaenden beobachten, Vogelspinnen und Skorpione leben am und im Boden und unter Steinen, Hausgeckos sind ueberall zu sehen, bevorzugt aber in der Nacht in Lichtnaehe, 3 Tokkees leben an den Aussenwaenden vom Wohnhaus und werden nach und nach zutraulicher, und immer mal wieder flieht eine Agame einem Palmenstamm empor nach oben. Dazu kommen natuerlich noch all die Tierarten, welche etwas schwerer zu beobachten sind wie beispielsweise diverse andere Echsenarten, Schlangen, Voegel, Flughoernchen und und und... Auch Froesche und Kroeten sehe ich immer wieder, vielmehr machen sie sich aber akustisch bemerkbar. Diese Kroete hier hat meinen Schuh als Unterschlupf beschlagnahmt. Vielleicht war sie aber auch nur auf der Flucht vor Aisha! |
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Die letzten 3 Saeulen sind geschalt und bereits mit Beton gefuellt. Morgen koennen wir die Schalung wegnehmen. Das gesamte Holz wird dann anschliessend sorgfaeltig aussortiert, gereinigt und entnagelt, so dass es fuer die Schalungen der Quertraeger wieder benutzt werden kann. Aber bevor wir diese betonieren koennen, werden wir nun ein paar Tage mit Waende mauern beschaeftigt sein. Alle 4 Aussenwaende und die Innenwaende stehen fuer die naechste und evtl noch uebernaechste Woche auf dem Programm. |
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Alle Saeulen sind fertig betoniert. Auf der Nordseite haben wir bereits angefangen mit der ersten Aussenwand. Da dieses Stockwerk Wohnbereich wird, ist mir wie auch beim Wohnhaus eine stabile und gut isolierende Aussenwand wichtig, so dass wir auch diese Waende doppelt mauern und mit Beton fuellen. Dies dauert zwar etwas laenger und kostet ein paar Flaschen mehr Cola fuer die Arbeiter und ab und zu mal eine Dose Tigerbalsam gegen den Muskelkater an den Aermen vom Beton raufschieben, wird sich aber spaeter als sehr positiv zeigen. Im Wohnhaus mit der gleichen Bauweise habe ich tagsueber bei rund 40 Grad Aussentemperatur ohne zu kuehlen eine sehr angenehme Raumtemperatur. |
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Phen beim Mauern einer Aussenwand. Dies hat sie wirklich im Griff, und ist die schnellste unter den Arbeitern. Hinter dieser Mauer entsteht das Wohnzimmer fuer die spaetere Farmleitung. Der Wohnbereich fuer die Farmleitung besteht aus einem Wohnzimmer mit angrenzender grossen Terrasse, 2 Schlafzimmern, Kueche, 2 Toiletten und Badezimmer. Im unteren Stock entsteht noch eine separate Waschkueche und ein Stauraum. Da ueberhalb vom Wohnraum auf der gesamten Flaeche nochmals ein Stockwerk entsteht, das widerum als Lagerraum dienen wird, ist dieses Stockwerk absolut optimal gegen Waerme geschuetzt. |
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Die Lagerhalle mit Wohngeschoss von vorne. Im Erdgeschoss entsteht auf der gesamten Flaeche von rund 250qm Lagerraum und Werkstatt. Im ersten Obergeschoss wird zu 2/3 Wohnraum fuer die Farmleitung und 1/3 Wohnraum fuer noch unbestimmte Nutzung. Und im zweiten Obergeschoss entsteht nochmals auf der gesamten Flache Lagerraum. Der Zugang zum zweiten Obergeschoss wird durch einen Aufzug erfolgen, so dass ganze Holzpaletten einfach nach oben befoerdert werden koennen. |
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Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich nun hier in Asien auf meinem Grundstueck am Bauen. Wir kommen gut voran, und es ist in dieser Zeit schon einiges mehr entstanden, als ich mir damals beim Landkauf errechnet habe. Und dennoch kann`s nie schnell genug vorangehen. Aus diesem Grund habe ich mich letzte Woche spontan entschieden, das Tempo etwas zu erhoehen und ein zweites Bauteam einzusetzen. Mit Hilfe meiner Arbeiter und ein paar guten Beziehungen gelingt dies schnell, und seit gestern 7. Maerz ist nun ein zweites Team auf meinem Grundstueck im Einsatz. Das naechste Ziel heisst nebst dem Bau der Lagerhalle inkl. Wohnbereich fuer Farmleitung nun Ausbau vom hinteren Teil des Grundstuecks, damit dort fuer den Bau der Zuchtanlagen vorbereitet werden kann. |
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Damit aber der hintere Teil vom Grundstueck ausgebaut werden kann, muss zuerst ein Zugang ueber den kleinen Bach erfolgen, der das Grundstueck trennt. Momentan ist Trockenzeit, und deshalb fliesst nahezu kein Wasser. Also ideale Verhaeltnisse, um ein Teil des Bachs in ein Rohr zu verlegen, um darueber eine Zufahrtsstrasse zu bauen. Damit wir zuegig vorankommen, bestelle ich die Betonroehren zusammen mit einem Kranfahrzeug. So lassen sich die doch recht schweren Roehren trotz schwierigen Verhaeltnissen recht einfach bewegen und platzieren. |
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Der Lastwagenfahrer ist aber sehr besorgt um sein Fahrzeug, und schwenkt seinen Kran vorsichtig um die Baeume rum. Wenn naemlich ein Schaden an "seinem" Fahrzeug entsteht, muss er dafuer selber aufkommen. Und selbst ein kleiner Schaden kann ihn schnell mal einen Wochenlohn kosten. So hatte ein LKW-Fahrer vor einiger Zeit beim Abladen von Sand ein Ruecklicht beschaedigt, was ihn grad mal 2 Tagesloehne gekostet haette. Es war zwar sein Verschulden, aber bei uns herrschen zwischen den Baeumen und Straeuchern nicht immer ganz einfache Verhaeltnisse, weshalb ich ohne zu zoegern auch fuer den Schaden aufgekommen bin. Was fuer den Fahrer ein Vermoegen ist, ist fuer mich als Europaer eine Bagatelle. |
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Nach wie vor duerfen die Arbeiter selbststaendig keinen Baum faellen, Strauch zurueckschneiden oder Landschaft zerstoeren. Solche Eingriffe muessen zuerst von mir genehmigt werden, und ich bin auch immer mit dabei, wenn Gruenzeug geschnitten oder versaegt wird. Wenn nach Thai-Verhaeltnissen gebaut wuerde, dann wuerde zuerst ein Bagger alles platt walzen. Auf meinem Grundstueck wird aber nur entfernt, was absolut unbedingt notwendig ist. Das Bild zeigt dies ziemlich deutlich.... |
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Die ersten Roehen sind verlegt, und noch schnell bestelle ich 6 Lastwagen mit Erde, um den ersten Uebergang zu fuellen. Doch leider schafft's der erste LKW nicht bis zum Graben. Er versinkt vorher im teils lockeren Boden. Schlussendlich entscheiden wir uns, einen Teil der Erde abzuladen, in der Hoffnung, dass er dann aus der misslichen Lage rauskommt. Vergebens! Selbst nachdem der LKW seine ganze Ladung kippt, kann er sich nicht befreien. Und die anderen LKW's koennen natuerlich auch nicht abladen. Das sind so Pannen, die einfach passieren und zur Tagesordnung gehoeren. Dass der LKW-Fahrer nun anstelle von rund 10 MInuten nun fast 2 Stunden bei uns verweilt, stoert ihn nicht im geringsten. Hier herrscht nicht der gleiche Zeitdruck, wie wir dies in Europa gewohnt sind. Hier wird sowas mit Fassung getragen. Man ist es sich gewohnt. |
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In solchen Faellen gibt's nur eins: Pai. Er ist ein entfernter Nachbar von mir, der diverse Felder bewirtschaftet. Und er ist immer da, wenn man ihn braucht. Schon diverse Male hat er uns mit seinem Traktor unter die Arme gegriffen, oder auch schon mein im Schlamm stecken gebliebenes Auto rausgezogen. Er ist ein Nachbar, wie man sich einen Nachbarn wuenscht. Auch diesmal ist er die schnelle Rettung, und im Nu ist der LKW draussen. Aber fuer weitere Ablade reichts an diesem Tag nicht mehr, denn zuerst verteilt nun Pai noch die abgeladene Erde auf dem lockeren Boden und festigt den Boden mit seinem Traktor, so dass der zweite LKW hoffentlich etwas weiter kommt als der erste.... |
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Waehrend wir im hinteren Teil mit den Problemen der Natur kaempfen, wird im vorderen Teil fleissig an der Lagerhalle weitergebaut. Die Mauern vom Wohnbereich, also dem zweiten Stock, stehen schon bald. Mit viel Muehe (ich spreche nach wie vor nicht wahnsinnig gut und viel Thai) erklaere ich Phen, dass Leute in der Schweiz diese Bilder sehen koennen. Sie freut sich sehr darueber, und sendet spontan einen Gruss in die Schweiz! Gerne wuerde ich wissen, ob sie sich Gedanken macht, wie dies machbar ist. Internet ist ein Fremdwort fuer sie, und ich bin in Asien. Wie also kommen die Bilder in die Schweiz? |
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Aus dem rechten grossen Rohr fliesst das Wasser aus dem Bach (momentan zwar nicht, der Bach ist wasserlos) und das linke kleinere Rohr ist vom Ueberlauf aus dem Teich, der in der Mitte vom Grundstueck liegt. Beide Leitungen kommen hier zusammen, und werden dann noch ein kleines Stueck im Rohr weiter gefuehrt. Zuerst wollte ich den Uebergang mit einer Bruecke loesen, aber da der Bach nur wenige Wochen im Jahr Wasser fuehrt, habe ich mich fuer diese einfachere und billigere Variante entschieden. Der Knabe gehoert zwar nicht zum Arbeiterteam, moechte aber dennoch den grossen bei der Arbeit zuschauen und da und dort auch mithelfen. Er ist der Sohn einer Arbeiterin aus dem neuen Team. Onkel Mui zeigt, wie's gemacht wird, und der kleine macht's nach! Ist ja auch keine Hexerei, so ein wenig mit Zement auf den Roehren rumschmieren! |
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Der zweite LKW mit Erde hat's nun bis zum Graben geschafft, und kann seine Fuhre am vorgesehenen Ort abladen. Der Ablad wird genau ueberwacht, so dass die Erde keinesfalls zu weit weg vom Graben gekippt wird (das wuerde unnoetige Arbeit bedeuten), und dass der LKW nicht zu weit in den Graben rausfaehrt, und abrutschen koennte. Der kleine Knirps schmiert weiterhin den Zement auf das Rohr, waehrend ein paar Meter daneben der LKW ein paar Kubikmeter Erde kippt! In den ersten Bauwochen haette mich sowas vermutlich ganz schoen aus der Fassung bringen koennen, aber inzwischen habe ich mich an die Toleranzen im Bereich Sicherheit hier in Asien gewoehnt. |
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Damit wir den hinteren Teil ausbauchen koennen, brauche ich nicht nur ein zweites Bauteam, sondern auch einen Grossteil der Ausruestung neu. Die beiden Baustellen liegen 150 Meter getrennt und sind somit unabhaengig voneinander. Der Anfang ist fast gleich wie damals vor etwas mehr als einem Jahr: Mitten im Gruenen steht ein Betonmischer. Rechts daneben ist ein kleines Stueck vom Betonrohr zu sehen, wo der Uebergang in den hintern Teil vom Grundstueck am Entstehen ist. |
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Die naechsten Wochen sind nun so geplant, dass das Team 1 an der Lagerhalle mit Wohngebaeude weiterbaut bis zur Fertigstellung. Parallel dazu ist Team 2 im hinteren Teil beschaeftigt mit den Vorbereitungen fuer den Ausbau. Dies beinhaltet den Bau vom Uebergang ueber den Bach und den Bau der Umrandungsmauern um das Grundstueck rum im hinteren Teil. Das bedeutet, dass dieses Team in den naechsten Wochen ca 400 Meter Mauern zu bauen hat, welche die hintere Grundstueckhaelfte nach aussen abgrenzen. Ebenfalls muss noch eine Strasse festgelegt und gebaut werden, welche diesen Teil vom Grundstueck erschliesst. Sobald die Mauern gebaut sind, werde ich Team 2 einsetzen, um die ersten 200 bis 300 Zuchtanlagen zu erstellen. In der selben Zeit sollte ganz vorne die Lagerhalle mit Wohngebaeude fertig gebaut sein. Dies waeren meine Ziele fuer die naechsten Wochen und Monate, die wir hoffentlich bis zu meiner kurzen Rueckkehr in die Schweiz im Juli realisieren koennen. |
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Das vorige Bild zeigt einen Teil der Mauer auf der Ostseite vom Grundstueck, die bereits im Rohbau steht. Sie muss noch mit Beton verputzt werden, und auch muessen an gewissen Stellen noch die staerkenden Betonstuetzen angebracht werden. Auf diesem Bild hier ist nun die Fortsetzung nach links zu sehen. Das Fundament im Boden ist gemacht, und die Arbeiter messen die Linie aus fuer die erste Steinreihe. Noch weiter links gehts dann im Dickicht weiter, zuerst ueber den Bach, wo dann wieder ein paar Betonroehren gelegt werden muessen, und dann am Teich entlang zum hinteren Teil des Grundstuecks. Wir haben noch viel zu tun.... |
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Ein Teil der Ostmauer. Dieses Bild ist nur kurze Zeit im Jahr moeglich, naemlich genau dann, wenn das Tapioka-Feld neben meinem Grundstueck geschnitten und geerntet wird. Sonst ist von der Mauer nichts zu sehen hinter den gruenen und schnell wachsenden Tapioka-Pflanzen. Tapioka ist eine Art Kartoffel, die wie die Kartoffel waechst, einfach ein Stueck groesser wird. Bei der Ernte werden zuerst die Pflanzen oben abgeschnitten, und die Stengel in Stuecke geteilt. Anschliessend werden mit einem Werkzeug von Hand die einzelnen Knollen aus der Erde gezogen und eingesammelt. Das ist harte Knochenarbeit unter der prallen heissen Sonne, die oft von Frauen ausgeuebt wird. Nach der Ernte wird das Feld umgepfluegt, und die zuvor zugeschnittenen Stengel wieder in den trockenen Boden gesteckt. Ohne zu waessern wachsen aus diesen Stengeln wieder neue Pflanzen. Am rechten Ende der Mauer ist ein roter Fleck zu sehen..... |
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Etwas naeher entpuppt sich der rote Fleck als Rohbau der Lagerhalle. Nun ist auch der Rohbau vom ersten Stock beinahe fertig. Die Mauer ist an dieser Stelle erst im Rohbau, und wird nach Beendigung des Gebaeudes ebenfalls fertig gemacht. |
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Das Erdgeschoss ist hinter der Mauer und nur ganz wenig zu sehen. Der hier sichtbare Teil ist das erste Obergeschoss, welches wie ein Doppeleinfamilienhaus aufgebaut wird. Es entstehen zwei getrennte Haeuser, jedes direkt von aussen begehbar, und beide mit grosser gedeckter Terrasse. Das eine Haus ist ja dann fuer die Farmleitung, und das andere noch fuer unbestimmte Zwecke. In der nun folgenden Woche werden wir die Holz-Schalung anbringen fuer die Betontraeger ueber die gesamte Flaeche, auf welche dann wieder ein Boden aufgebaut wird fuer das zweite und letzte Obergeschoss, welches nochmals auf der gesamten Flaeche als Lager dienen wird. |
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Die Einfahrt zur Lagerhalle mit darueber liegender Terrasse vom einten Hausteil, welche die gesamte Breite von links nach rechts belegt. Am letzten Freitag noch haben wir in muehsamer Arbeit den Betonmischer aus dem Boden gespitzt, um ihn etwas mehr nach links zu verschieben. Der Mischer versank nach und nach in Beton, welcher immer mal wieder etwas aus dem Mischer spritzte oder beim Umleeren ausfloss. Fast einen halben Tag lang mussten wir zu viert auf dem Beton rumhaemmern, bis der Mischer endlich frei lag und verschoben werden konnte. Nun ist aber die Zufahrt zur rechten Seite frei, so dass wir Material geschuetzt unter Dach abladen koennen, und auch mein Auto im Schatten abgestellt werden kann. |
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Zu frueh gefreut...! Als ich heute Nachmittag mit meinem Auto aus der Stadt zurueckkomme und mich auf einen kuehlen schattigen Abstellplatz freue, muss ich feststellen, dass die zuvor so schoen geraeumte Flaeche bereits fuer andere Zwecke benutzt wird. Die Motorraeder der Arbeiter sind zwar schnell weg, aber das Materiallager mitten in der Einfahrt laesst sich nicht so einfach wegrollen. Eigentlich sehr unverstaendlich, weshalb die Arbeiter ausgerechnet die rechte Seite dafuer gebrauchen, wo doch die linke Seite frei waere, aber total normal...! Man darf sich ab solchen Kleinigkeiten einfach ja nicht aufregen, sondern muss geniessen, mit welcher Ruhe und asiatischer Geschwindigkeit die Ware weggeraeumt wird. |
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Blick in das zukuenftige Wohnzimmer der Farmleitung mit angrenzender Terrasse nach vorne raus. Noch nicht grad unbedingt sehr wohnlich, aber das kann sehr schnell aendern. Ich habe bereits beim Wohnhaus miterlebt, wie schnell aus einem Rohbau ein fertiger Wohnraum entstehen kann. Und wir sind auch hier wieder auf dem besten Weg dazu. Wenn alles klappt, sind in gut 10 Tagen die Betontraeger ueber diesem Stockwerk fertig, und wir koennen den Aufbau vom dritten Stockwerk in Angriff nehmen. |
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Lagerhalle, Wohnraum und angrenzend darueber nochmals auf der gesamten Flaeche Lagerraum. Dieses Gebaeude musste schon viele Bauplaene und Ideen von mir ueber sich ergehen lassen. Zuerst war ein einstoeckiges Lagergebaeude geplant, dann ein zweistoeckiges Gebaeude mit daruebeliegender ganzflaechiger Terrasse, dann ein dreistoeckiges Gebaeude mit Flachdach, und nun ein dreistoeckiges Gebaeude mit Ziegeldach, analog zu meinem Wohnhaus. Ob's dann wirklich so wird....? Bestimmt werde ich meine Plaene waehrend der Bauphase nochmals aendern. Aber grad das ist das schoene hier am Bauen: Man ist frei und kann seinen Ideen freien Lauf lassen. Keine Bewilligungen, keine Behoerden, nahezu keine Richtlinien, und vorallem: KEINE (laestigen) NACHBARN!!! |
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Inzwischen ist auch der Uebergang ueber den Bach soweit fertig, dass er bereits von leichten Fahrzeugen befahren werden kann. Er hat sogar bereits die ersten beiden heftigen Tropengewitter mit kraeftigen Regenguessen ueberstanden und ueberlebt. Nach dem ersten platzregenartigen Gewitter traue ich mich kaum nach hinten um nachzusehen, wieviel von der aufgeschuetteten Erde noch dort ist, aber erstaunlicherweise wurde nur rechts etwas weggeschwemmt. Dort muessen wir dann nochmals ein oder zwei Lastwagen voll Erde kippen. Nun muss dieser Teil schnell wieder bepflanzt werden, so dass sich die nun rohe Erde wieder festigen kann. |
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Diese Rattennatter (Ptyas mucosus) hat grosses Glueck! Die Feldarbeiter von meinem Nachbarn Pai haben sie bei Feldarbeiten gleich neben meinem Grundstueck gefunden. Rattennattern werden auch in Thailand nach wie vor gerne gegessen, und fuer die aus Camobia stammenden Feldarbeiter waere dies eine schoene Abwechslung gewesen. Da sie aber wissen, dass ich mich sehr fuer Schlangen interessiere, bringen Sie mir das Tier lebendig und ohne Verletzung vorbei. Natuerlich in der Hoffnung, ein schoenes Trinkgeld dafuer zu bekommen. Was sie auch erhalten. Ich gebe ihnen den ungefaehren Preis, den sie beim Verkauf auf dem Markt dafuer erhalten wuerden. Dies ist fuer hier in Thailand ein doch recht stolzer Preis von rund 15 Franken. Fuer dieses Geld arbeitet ein Feldarbeiter je nach dem schnell mal 4 bis 5 Tage auf dem Feld! |
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Die Schlange hat eine Groesse von 2.5 Meter, und kann mit bis zu ueber 3 Metern Gesamtlaenge sogar noch etwas groesser werden. Sie ist eine der groesseren Nattern-Arten ueberhaupt, sehr kraeftig und ziemlich flink. Es bereitet mir recht grosse Schwierigkeiten, das Tier alleine zu halten. Immer wieder versucht sie zu entkommen, was ihr einmal sogar fuer kurze Zeit gelungen ist (das Ergebnis davon ist ganz rechts am Bildrand zu erkennen....), aber nach einiger Zeit beruhigt sie sich dann doch etwas. Bereits ein Tag spaeter frisst die Schlange in meiner provisorischen Aussenanlage eine grosse Ratte. |
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Es ist Nachmittag ca 14.00 Uhr. Der Himmel verdunkelt sich etwas, und ein Blick nach Osten verraet, dass bald Regen aufkommen wird. Das ist in dieser Jahreszeit nichts aussergewoehnliches, dass am Nachmittag mal kurz ein Gewitter unsere Gegend besucht. Und wenige Minuten spaeter fallen auch schon die ersten schweren Regentropfen vom Himmel. Und nach gut einer halben Stunde laesst dieser auch wieder nach, und es scheint vorueber zu sein. Ich bin schon wieder halb unterwegs raus zur Baustelle, als ganz ueberraschend ein gewaltiger Donnerschlag die Gegend erschuettern laesst. Und wie auf Knopfdruck gehts nochmals los, diesmal aber ganz anders. Innerhalb von wenigen Minuten ist das Gelaende um's Haus herum unter Wasser, die hintere Terrasse steht einige Zentimenter unter Wasser, und die Strasse wird zum reissenden Bach. Es kommt innerhalb von wenigen Minuten so viel Wasser runter, wie man sich das nicht vorstellen kann, wenn man's noch nie erlebt hat. Kein Vergleich mit einem Gewitterregen bei uns in Europa. Durch dieses 1-Meter-Rohr fliesst normal fast kein bis gar kein Wasser, rund eine halbe Stunde nach dem Gewitterregen mag das Wasser grad knapp noch abliessen. |
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Das vorherige Bild zeigt den vor kurzem erstellten Uebergang ueber den in der Regel trockenen Bach von der Zufluss-Seite. Hier auf diesem Bild ist die Abfluss-Seite zu sehen. Das grosse Rohr ragt grad noch knapp aus dem Wasser raus, das kleine Rohr aus dem Ueberfluss vom Teich ist nicht mehr zu sehen. Bei einem Blick in den Teich muss ich sogar feststellen, dass das Wasser rueckwaerts laeuft und den Teich von der Abfluss-Seite her fuellt. Die letzten beiden Gewitterregen hat der Uebergang praktisch ohne Schaden ueberlebt, aber bei diesem Gewitter heute hat er keine Chance. Auf beiden Seiten wird Erde ab- und weggeschwemmt. Der Uebergang ist nicht mehr befahrbar. |
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Innerhalb von weniger als einer Stunde entsteht aus dem trockenen Bachlauf ein reissender Bach. Der Wasserstand steigt von Null auf ueber einen Meter an, und reisst alles mit, was nicht fest angewachsen ist. Rund 3 Stunden spaeter sinkt der Wasserstand auf die Haelfte runter, und am folgenden Tag sind es nicht mal mehr 10cm. |
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Da der Uebergang in den hinteren Teil durch die abgeschwemmte Erde nicht mehr befahrbar ist, kann Team 2 auch nicht mehr im hinteren Teil an den Umrandungsmauern arbeiten. Zuerst muss der Uebergang repariert werden. Dafuer benoetige ich einen Bagger, damit die Reparatur zuegig vorangeht, und dieser kann erst einen Tag spaeter kommen. Also muss ich mal schnell wieder kurzfristig umdisponieren, damit das Team nicht arbeitslos ist. Wir bauen das Fundament fuer eine kleine Mauer, welche die Hausumrandung zur Strasse hin abgrenzt. Restpfuetzen vom Vortag sind noch gut zu erkennen. |
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Team 1 beeindruckt jedoch der heftige Regen und das viele Wasser nicht gross. Waehrend dem Regen wird zwar kurz untergestanden, aber gleich nachher kann wieder ganz normal weitergearbeitet werden. Wir bauen hier ja bereits am Boden fuer den dritten Stock und befinden uns einige Meter ab Boden. Die Armierungseisen fuer die Quertraeger sind bereits angebracht und miteinander verbunden, und es muss nur noch die Holzschalung darum herum gebaut werden. Und dann koennen wir diese mit Beton fuellen und somit die Quertraeger, welche die Grundlage fuer den dritten Boden sein werden, erstellen. |
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Nun beim Binden der Armierungseisen. In Europa werden solche Armierungen nahezu fertig vorbereitet auf die Baustelle geliefert. Hier aber kauft man das rohe Armierungseisen in 10 Meter langen Stangen. Diese werden dann auf die entsprechende Laenge gekuerzt, zurechtgebogen und mit Draht miteinander verbunden. So entstehen aus dem rohen Eisen die fertigen Armierung vor Ort auf der Baustelle. Kleine Teile koennen wir am Boden unten vorbereiten, aber die Armierungen fuer die 10 Meter langen Quertraeger sind viel zu schwer und koennten nicht mehr bewegt werden. Deshalb werden die einzelnen Stangen zuerst nach oben befoerdert und dann erst vor Ort auf den Betonsaeulen miteinander verbunden. |
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Am Tag darauf kommt mit etwas mehr als einer Stunde Verspaetung asiatisch puenktlich der bestellte Bagger. Zuerst reparieren wir den Damm, so dass er wieder befahrbar ist, und somit der hintere Teil vom Grundstueck erschlossen ist. Leider kann aber die benoetigte Erde nicht angeliefert werden, weil der Lastwagen einen Defekt hat. Und so schnell ist nichts anderes aufzutreiben. Aber in solchen Faellen muss man flexibel sein. Wir tragen einfach ein paar Zentimenter Erde links hinter dem Damm ab und schuetten diese auf. |
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Der Damm ist repariert und der hintere Teil wieder erschlossen (wie lange...?). Zuerst wollte ich den Graben fuer das Fundament der Mauer von Hand graben lassen, um moeglichst wenig zu zerstoeren und den Graben moeglichst klein und exakt zu machen. Aber: KEINE CHANCE! Einen Tag lang graben wir zu viert, und kommen knappe 10 Meter weit und nicht mal 10cm tief. Und das reicht bei weitem nicht. Die Erde ist so schwer, hart, kompakt und mit Wurzeln durchsetzt, dass wir aufgeben muessen. Ich setze also den Bagger auch fuer den Graben und zuerst die Vorbereitungen fuer den Graben ein. |
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Der Bagger macht einen Streifen frei fuer die Mauer. So gut es geht bauen wir die Mauer um die Baeume rum, aber einzelne Pflanzen stehen entweder genau exakt auf der Grenzlinie oder sind dem Bagger im Weg. Diese werden umgepflanzt. Mit Baggerhilfe geht dies relativ einfach. Diese beiden Bananenpalmen sind zwar nicht auf der Grenzlinie, stehen aber in der Fahrspur vom Bagger und muessen deshalb umgepflanzt werden, so wie auch andere Palmen und Straeucher. |
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Ich will es mal wieder unbedingt alleine durchzwingen! Also ausgerissen hab ich sie nicht selber, da hat der Bagger geholfen. Aber zur Seite tragen, das schaff ich grad noch knapp alleine. Was auf diesem Bild jedoch nicht zu erkennen ist: Der Wurzelstock wird von den grossen schwarzen Ameisen bewohnt, und die sind noch ein grosses Stueck schlimmer als die roten oder die schwarzen kleinen, und die sind schon nicht sehr angenehm. Kurze Zeit nach dieser Aufnahme haben sie meine Fuesse und Haende erreicht... Der Schmerz ist im Vergleich zu den roten oder kleinen schwarzen noch Minuten spaeter zu spueren, und so ein Angriff von ein paar Hundert Angreifern ist nicht sehr lustig! Diese Art ist gottseidank sehr selten, aber ich meide diesen Ort noch ein paar Tage, bis sich das Volk wieder beruhigt und ins Erdreich verzogen hat. |
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Der Streifen fuer die Mauer ist nun frei, und wir vermessen die genaue Lage fuer das Fundament. Von den einzelnen Grenzsteinen im Boden spannen wir einen Faden, entlang welchem wir mit Gips eine Markierung fuer den Bagger machen. Diese Stelle auf dem Bild zeigt das suedlichste Ende vom Grundstueck. Ganz links am Bildrand liegt der zweite Bach, welcher auch bei Trockenzeit wenig Wasser hat, und die Grenze zum Nachbargrundstueck ist. Der Bach selber jedoch ist Niemandsland, resp gehoert dem Staat, und darf von allen genutzt werden. Diese Tatsache mache auch ich mir von Nutzen (etwas spaeter mehr dazu). |
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Rechts im Bild ist ein blauer Pfosten zu sehen. Dort liegt der suedlichste Grenzstein, und bis dort geht die Mauer. Dann nach links an den Bananenpalmen vorbei rund 250 Meter geradeaus nach Norden, wo's wieder eine Linkskurve gibt in Richtung Lagerhalle. Wenn ich taeglich so 4 bis 5 Mal zur hinteren Baustelle laufe, und dann wieder nach vorne zur Lagerhalle, dann mach ich taeglich schnell mal ein paar Kilometer! Und das unter der heissen Sonne Thailands, die nun jahreszeitlich bedingt heisser und heisser wird. Tja, nichts mit Erholung am Strand von Koh Chang oder am Golf von irgendwo.... |
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Die Markierung mit Gips am Boden ist gemacht, und der Bagger kann seine Schaufel sorgfaeltig und exakt der Linie entlang fuehren. Wenn der Bagger kommt, weiss ich nie, wie gut der Baggerfuehrer ist, und wie exakt und sorgfaeltig er arbeiten kann. Diesmal hab ich Glueck. Er ist gut, nuechtern (das ist nicht so selbstverstaendlich) und macht seine Arbeit zu meiner Zufriedenheit. Auf der rechten Seite ist die Linie fuer die Mauer zu sehen, welche diese Ecke vom Grundstueck hier etwas abschneidet, so dass ein paar Quadratmeter von meinem Grundstueck ausserhalb der Mauer bleiben. Das ist diejenige Flaeche, wo der Kreis markiert ist. |
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Hier nutze ich die Tatsache, dass der Bach am suedlichen Ende vom Grundstueck von allen genutzt werden darf. In der einen Ecke vom Grundstueck ausserhalb der Mauer graben wir ein grosses tiefes Loch, in welches dann Betonrohre kommen. Daraus entsteht ein Sammelloch fuer Wasser aus dem Bach, welches ich zu diesem Loch leiten werde. Da der Bach auch in der Trockenzeit wenig Wasser hat, komme ich somit auf einfache Weise ganzjaehrlich zu einer groesseren Menge Wasser, welches ich fuer Tiere und Bewaesserung gut nutzen kann. Mit einer Pumpe kann das Wasser aus diesem Sammelloch in ein Rohr- und Bewaesserungssystem geleitet werden. |
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Wenn ich jeweils den Bagger auf dem Grundstueck habe, dann kommen immer noch spontan so Gedankenblitze, was auch grad noch "kurz' gemacht werden koennte. So faellt mir spontan am Arbeitsende beim Wegfahren ein, dass ja grad noch die Zufahrtsstrasse zum Wohnhaus etwas ausgebessert werden koennte, bevor sie dann mit Kies belegt wird. Das ist das schoene hier in Asien: Fuer ein kleines Trinkgeld ist der Fahrer gerne bereit, noch etwas laenger zu bleiben und ein paar Mal die Strasse auf und ab zu fahren. Dafuer ist heute Abend seine Whiskyflasche gesichert! |
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Der Uebergang in den hinteren Teil vom Grundstueck ist wieder sicher befahrbar, und der Aushub fuer das Fundament fuer die Umrandungsmauer ist ebenfalls gemacht. Somit koennen wir loslegen mit den Betonierarbeiten im hinteren Teil. Es wird ein harter Tag, und vorallem auch die Bewaehrungsprobe fuer den Uebergang. Bereits um 07.00 Uhr morgens stehen die ersten Lastwagen vor dem Eingangstor, um das bestellte Baumaterial im hinteren Teil bei der zweiten Baustelle abzuladen. Vorallem wissen wir noch nicht, was uns bevorsteht, wenn die ersten grossen schweren Lastwagen den hinteren Teil befahren. Es existiert dort noch keine befestigte Strasse, lediglich die Fahrspur vom Bagger. |
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Die erste Huerde ist geschafft, und die beiden ersten Lastwagen mit Sand und Kies kommen gut und ohne Probleme ueber den Uebergang. Im hinteren Teil gehts dann nicht mehr ganz so reibungslos, aber immer noch erstaunlich gut. Dies haben wir vorallem auch dem in den letzten Tagen sehr heissen und trockenen Klima zu verdanken, so dass der Boden trocken und hart ist. Ein paar Mal kommen wir zwar doch leicht ins Schwitzen, aber jedesmal kommt der Lastwagen mit eigener Hilfe und wenig Unterlagsmaterial wie Palmenblaettern und Holz wieder aus den Loechern im Boden raus. Das Kies und der Sand kann am vorgesehenen Ort abgeladen werden. |
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Am Tag vor der Materialanlieferung haben wir den Betonmischer nochmals etwas mehr als 100 Meter weiter nach hinten verlegt, so dass er fuer den Bau der hinteren Umrandungsmauern zentraler liegt, und keine langen Anfahrtswege mit Beton zu einzelnen Mauerabschnitten entstehen. Es ist dennoch hart, wenn man eine Schubkarre voll Beton auf diesem Boden 40 oder 50 Meter vor sich herschieben muss. Und das einen ganzen Tag lang! Bevor wir aber loslegen koennen, habe ich noch zwei wichtige Aufgaben zu erledigen: Ohne Strom gehts nichts, und ohne Wasser grad nochmals nicht. Ich muss also zuerst noch eine Stromleitung von vorne nach hinten verlegen, damit der Betonmischer ans Stromnetz angeschlossen werden kann. Und dann brauchts noch eine Wasserleitung, welche ich aus 4-Meter langen PVC-Rohren zusammenklebe. Auf der rechten Bildseite ist das Ende dieser Wasserleitung zu sehen, mit welcher nun das blaue Fass mit Wasser gefuellt werden kann, woraus es dann zum Mischen vom Beton entnommen wird. |
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Frauen-Power! Mittlerweilen habe ich mich daran gewoehnt, dass Frauen auf der Baustelle arbeiten, und genauso anpacken koennen wie die Maenner. Das Team 1 vorne bei der Lagerhalle besteht ja schon seit Beginn der Bauerbeiten zu einem Teil aus Frauen (Phen und Nun), und auch das Team 2 hinten besteht aus 2 Frauen und 2 Maennern. Mit viel Schwung wird die Schubkarre ueber den rauhen, holprigen und mit Loechern durchsetzten Boden geschoben, und wo noetig, hilft vorne noch jemand durch Ziehen mit einer Eisenstange. |
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Ich habe mir errechnet, dass wir fuer die gesamten Fundamentsarbeiten im hinteren Teil rund 3 Wochen benoetigen werden. Heute, 1. April 2006, zwei Wochen nach Beginn der Fundamentsarbeiten im hinteren Teil, sind wir bereits am Endpunkt angekommen. Es sind nur noch wenige Meter zu betonieren, welche wir heute Nachmittag noch beenden werden. Wir haben es also geschafft, das ganze Fundament inkl. Ausmessen, Aushub, Armierungseisen schneiden und binden fuer die Saeulen und betonieren vom Fundament innerhalb von 2 Wochen zu erstellen. Eine tolle Leistung von meinem Team! Das Fundament geht hier bis zum Teich, und auf der anderen Seite vom Teich folgt der Bach und dahinter die bereits erstellte Mauer. Wir haben dann also nur noch diese beiden Stellen ueber Gewaesser zu bauen, welche mir derzeit noch ein wenig Kopfzerbrechen bereiten, und dann ist der Kreis resp die Mauer geschlossen. |
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Vorne bei der Lagerhalle kommen wir im Moment leider nicht ganz so rasant voran. Dies liegt daran, dass die Arbeiten im Moment sehr zeitaufwendig und schwierig sind. Die Armierungen fuer die Quertraeger sind fertig gebunden und angebraucht, und seit zwei Tagen bringen die Maenner die seitlichen Holzschalungen an. Dies ist keine Arbeitr fuer die Frauen. Waehrend dieser Zeit sind sie damit beschaeftigt, zwischen Wohnhaus und Strasse eine kleine Mauer zu verputzen. Obschon die Aussicht von hier oben runter auf den gruenen Bush herrlich ist, ist das Arbeitsklima dafuer umso weniger herrlich. Die Sonne brennt unermuedlich runter, und strahlt vom Beton noch mehr Waerme ab. Die Wolken im Hintergrund aus Osten versprechen eine Abkuehlung... |
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Typisches Bild am Nachmittag: Die Wolken aus Osten ziehen in unsere Richtung, und beim Anblick bin ich mir sicher, dass es in wenigen Minuten nass und etwas kuehler wird. Oft ist es auch so, dass sich die Gewitterwolken in meist kurzen, aber heftigen Gewittern entleeren. Heute aber gehen wir leer aus. Die Wolken ziehen zwar ueber uns weg, und bringen fuer kurze Zeit etwas Schatten auf die Baustelle, aber der Regen bleibt aus. So schnell wie sie entstehen, verschwinden sie wieder und geben dem Himmel seine tiefblaue Farbe zurueck. Hinten sind die bereits angebrachten seitlichen Holzschalungen zu sehen, welche wir nun mit Beton fuellen werden, um damit die Quertraeger fuer den naechsten Boden zu erstellen. Die gelben und blauen Rohre sind fuer Strom- und Wasserleitungen, welche ins Doppelmauerwerk einbetoniert sind. |
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Chad fuellt Beton in die Holzschalung ein. Am Boden unten wird der Beton im Mischer angemacht, dann in Schubkarren die Rampe hochgeschoben in das erste Obergeschoss, und von dort mit Eimern nach oben gegeben. Jaja, harte Knochenarbeit. Am Nachmittag zeigt Phen auf ihre Beine, und will mir damit sagen, dass sie Muskelkater hat vom Schubkarren raufschieben und ziehen. Morgen ist Sonntag, freier Tag fuer die Arbeiter, und sie kann etwas ausschlafen und sich ausruhen. Falsch!! Sie muss meinem Nachbarn Pai auf dem Feld helfen und Tapioka-Stecklinge pflanzen. Manchmal frage ich mich, ob diese Leute hier wirklich nichts anderes tun als nur arbeiten. 6 Tage lang auf der Baustelle bei mir, und am freien Tag und teilweise sogar noch unter der Woche nach Arbeitsende am Abend harte Knochenarbeit auf dem Feld. Aber sie sind gluecklich und zufrieden. Sicher auch deshalb, weil sie eine sichere Arbeit und somit ein sicheres und ueberdurchschnittliches Einkommen haben. |
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Und hier nun ein solches Tapioka-Feld (Maniok). Deutlich sind die Stecklinge aus einem Teil des Stengels der geernteten Pflanze zu sehen, welche nach dem Zuschneiden in ca 50cm lange Stuecke wieder in den Boden gesteckt werden. Schon nach kurzer Zeit spriessen aus den Stecklingen Blaetter, und es entstehen nach einigen Wochen neue grosse Pflanzen. Das Feld hier im Bild wurde vor ca 2 Wochen angepflanzt, und ist bereits gruen. Im Erdreich entstehen innnerhalb der Wachstumsphase grosse kartoffelaehnliche Knollen, aus welchen hauptsaechlich ein Mehl gewonnen wird. Tapioka-Felder sind hier in meiner Gegend sehr haeufig. Reis hingegen findet man nur selten, da fuer die Bewirtschaftung der Reisfelder das Wasser resp das Kanalsystem fehlt, welches die grossen Mengen des fuer den Reisanbau benoetigen Wassers zu den Feldern fuehrt. In der Gegend hier werden vorallem Tapioka, Ananas, Bananen und Eukalypthus angepflanzt. |
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Und zum Abschluss von Teil 5 dieser Reportage noch ein aktuelles Bild (1. April 2005) von meinem derzeitigen gesamten Bauteam. 5 Maenner und 5 Frauen bilden zusammen meine beiden Teams 1 und 2. Zehn Personen bringen durch meinen Aufbau der Farm ein sicheres Einkommen nach Hause, und koennen so 7 Familien ernaehren.
Weiter mit dieser Reportage gehts im Teil 6. Moechten Sie mit dabei sein und miterleben, was wir hier aufbauen, dann schauen Sie doch in ein paar Tagen wieder rein. Es folgen laufend neue aktuelle Biler vom Aufbau unserer Zuchtfarm fuer Reptilien und Amphibien im tropischen Thailand. |
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