
| Seebeben-Spendentag im Reptilien-Center |
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Fortsetzung von "Entwicklung Teil 5": |
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Der zweite Stock vom Kombigebaeude Lagerhalle und Wohnhaus zum ersten Mal aus der Sicht von oben. Dies laesst Gutes ahnen. Jahwohl, wir haben es endlich geschafft, und alle Quertraeger fuer den dritten Boden sind betoniert. Wie auf dem Bild zu sehen ist, sind die Holzschalungen inkl. den Holzstuetzen bereits entfernt. Was in tagelanger muehsamer Arbeit zusammengenagelt wurde, haben wir in nur einem Tag fast vollstaendig entfernt. Zurueck bleiben die stabilen Betontraeger, welche die Grundlage fuer den Boden vom dritten Stock werden. Bereits sind wir an der Schalung fuer die Saeulen, welche bis zum Dachfirst reichen werden. An der linken unteren Bildecke ist ein Stueck von der Holzschalung fuer diese Saeulen zu sehen. |
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Obschon die letzen paar Tage sehr regenreich waren, sind wir dennoch auch im hinteren Teil ein Stueck vorangekommen. Nicht ganz so rasant wie die vorigen Wochen, aber was wotsch, wenn's de Petrus all paar Stund schiffe laht...! Und mit Regen laesst es sich einfach sehr schlecht mauern. Also bleibt und nichts anderes uebrig, als unter Dach stehend den grossen schweren Tropfen zuzusehen, wie sie von der Schwerkraft angezogen am Boden aufprallen und zu tausenden zusammen in rasanter Zeit grosse Pfuetzen und Baeche bilden. Hier im Bild die suedlichste Ecke vom Grundstueck mit einem Durchgang zum Wasserloch, welches sich nach wie vor im Bau befindet. Damit wir dieses fertig bauen koennen, muessen wir zuerst die Trockenzeit abwarten. Im Moment ist viel zu viel Wasser im Loch drin! |
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Dies ist (war....) ein provisorischer Zufahrtsweg zum momentanen Standort vom Betonmischer im hinteren Teil vom Grundstueck. War aus zwei Gruenden: Einerseits absolut unpassierbar, weil man mit dem Fahrzeug mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr aus dem Schlamm rauskommen wuerde. Und zweitens wurde diese Zone von mir unter Schutz gestellt. In den Fahrspuren haben sich Restpfuetzen gebildet, in denen das Wasser liegen bleibt und nicht versickert. Und kurze Zeit spaeter ist darin das Ergebnis der lauten Quakstimmen der vergangenen Naechte zu sehen: Es wimmelt von Kaulquappen. Das Wasser ist nur wenige Zentimenter tief, sehr warm und voll mit Leben. |
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Von welchen Froeschen oder Kroeten die Kaulquappen sind, weiss ich noch nicht. Aber diese Froschart wie auch die auf dem nachfolgenden Bild sind sehr haeufig zu sehen, und vermutlich hat eine dieser beiden Arten oder sogar beide in den Pfuetzen abgelaicht. Mit nur wenigen Zentimetern ist dieser Frosch ausgewachsen, hat aber eine Stimme, die ihn auf einen halben Meter Groesse schaetzen liesse! |
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Dieser Kerl hier ist mit seinen 4 cm noch nicht ausgewachsen. Er wird noch ein Stueck groesser. Seine Sprungkraft ist enorm, und diese Art ist eher scheuh. Aber wenn man so viele Froesche auf dem Grundstueck hat, dann findet man schon einen, der die Kamera etwas naeher an sich heran laesst. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber vermutlich habe ich diese Froschart schon mal woanders gesehen: Auf dem Markt...... |
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Die erste Saeule im dritten Stock ist fertig betoniert. Das obere Ende der Saeule liegt auf knapp 10 Metern Hoehe und wird fuer den Aufbau der Dachkonstruktion beoetigt. Die Kokospalme war mal sooo hoch, und nun koennen wir schon fast waagrecht zu den Kokosnuessen ruebersehen. |
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Die Arbeiten sind schwierig und muehsam. Alles Material muss zuerst auf den ersten Boden hochgezogen oder getragen werden. Von dort gehts nochmals einen Stock rauf auf die Betontraeger (ohne Rampe...). Und da wir die Betonelemente fuer den dritten Boden noch nicht angeliefert bekommen haben(jaja, wieder mal eine kleine Verzoegerung der Herstellerfirma), muessen wir auf den nur 20 cm breiten Betontraegern rumturnen. Jeder Arbeitsgang dauert so nun doppelt oder dreimal so lange, als wenn wir unten am Boden bauen wuerden. |
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Bald ist der Kreis geschlossen. Links die Mauer, welche dem Kanal am Suedende entlang geht, und rechts die Mauer auf der Westseite. Nur noch gut 20 Meter fehlen, und die Mauer ist im hinteren Teil vom Grundstueck im groben Rohbau gemacht. Als weitere Schritte muessen die Betonsaeulen zwischen den einzelnen Elemneten betoniert werden, der Abschluss oben muss betoniert werden und wir muessen die Mauer noch mit Zementmoertel verputzen. Aber vorher noch haben wir die zwei Problemstellen ueber den Kanal in der Mitte vom Grundstueck und den Teich zu loesen. Dies wird uns naechste Woche beschaeftigen. |
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Ein seltener Fund: Lygosoma quadrupes. Dieser Skink ist zwar im fast ganz suedostasiatischen Raum verbreitet, lebt aber sehr versteckt im Boden. Lediglich bei Grabarbeiten hat man Chancen, diese Art zu finden. Und wir graben hier ja nun schon ueber ein Jahr lang im Boden rum, und es ist das erste Tier, welches wir sehen. Fuer die weniger reptilienkundigen Leser: Bei diesem Tier handelt es sich nicht um eine Schlange, sondern um eine Echse. Bei genauem Hinsehen sind im hinteren Drittel sowie kurz nach dem Kopf die Beine zu sehen. Diese Skinkart hat sich spezialisiert und einen sehr einseitigen Speiseplan: Termiten und deren Larven. |
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Zwei weitere Saeulen sind geschalt und koennen betoniert werden. Natuerlich wieder in der altbekannten Kette von unten nach oben. In Eimern gelangt der Beton von einer Hand zur anderen nach oben, wo er seinen endgueltigen Platz findet und mit dazu beitraegt, dass dieses Gebaeude bald von Regen und Sonne geschuetzt bewohnt werden kann. Sobald die mittleren hohen Betonsaeulen fertig sind, machen wir noch "kurz" je an den beiden Seiten die niedrigen Saeulen, und dann gehts los mit Dachkonstruktion. Eisentraeger streichen, hochbefoerdern, ausrichten, schweissen, nachstreichen.... etc etc etc. Das gleiche Spiel wie beim Wohnhaus. Kein schoenes Spiel....! |
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Wenn das nicht professionell und schon fast europaeisch aussieht mit diesem wunderschoenen Eisengeruest. Dieses Geruest hat einer der Arbeiter vor langer langer Zeit aufgetrieben, und es begleitet uns nun schon die ganzen Bauarbeiten. Was auf dem Bild jedoch nicht zu sehen ist: Das Geruest ist nicht mehr so ganz SUVA-tauglich. Aber mit Hammer und Brecheisen kann es dennoch immer wieder zerlegt und neu aufgebaut werden. Und die vielen Rostloecher stoeren hier niemanden. |
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Dieses Bild beweist's: Auch ich war oben auf dem Geruest. Das Schwanken und Klappern beim Hochklettern muss man einfach ignorieren, und im Nu ist man oben. Und die Aussicht laesst schnell vergessen, worauf man steht. Ein traumhaftes Bild ueber mein Wohnhaus hinweg auf den Bush von meinem Grundstueck eroeffnet sich. Von hier aus kann ich vom fast noerdlichsten Punkt nach Sueden mein ganzes Grundstueck uebersehen. Baeume, Baeume, Baeume.... Der hintere resp suedlichere Teil vom Grundstueck ist dann zwar nicht mehr so baumreich, aber das ist auf dem Bild hier nicht mehr zu sehen. Dafuer stehe ich leider noch zu wenig hoch oben. |
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Bei einem naechtlichen Rundgang auf der Suche nach Tieren quer durch mein Grundstueck finde ich zufaellig diese Bananen. Bei Tag bin ich zwar schon etliche Male an dieser Bananenpalme vorbeigekommen, habe sie aber nie so genau angesehen. Im Taschenlampenlicht beim Aufspueren von Tieren achtet man hingegen auf ganz andere Dinge. Schade, sie sind noch nicht ganz reif. |
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Ich glaube, es ist jedes Mal der gleiche! Bestimmt schon 5 Mal habe ich diesen Frosch aus meinem Wohnzimmer in einen Busch am Teich gesetzt, und jedesmal kommt er wieder rein. Nicht dass er mich im Wohnzimmer stoeren wuerde, aber es ist einfach nicht sein Zuhause! Die kleinen Hausgeckos sind in begrenzter Zahl im Haus drin willkommen, da sie Fliegen und andere Insekten fressen, aber mit Froeschen gehts doch etwas zu weit. Auch Kroeten kommen immer wieder mal rein, und Aisha hat jedes Mal eine Riesenaufregung. Vor einigen Tage sah ich ihr zu beim Rumkauen auf einem ihrer Kauspielzeuge. Es war aber eben kein Spielzeug, sondern eine Kroete (wie sich spaeter herausstellte). |
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Hey mann, was du wolle? Lass mich in Ruhe, ich suche verzweifelt ein Weibchen.
Die Fortsetzung dieser Reportage geht weiter auf unserer Website
www.reptilienfarm.ch
Dort finden Sie nebst dieser Reportage viele weitere interessante Rubriken mit viel Bildern und Informationen. |
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